1) Ziel-Geld-Brief-Spannen
Die unten aufgeführten Ziel-Spreads zwischen Geld- und Brief-Kurs sind unsere bestmöglichen Spreads unter normalen Marktbedingungen. Unter bestimmten Marktbedingungen, z.b. bei der Herausgabe ökonomischer Zahlen und Daten, in Perioden volantiler Märkte und in der manchmal illiquiden europäischen Nachtzeiten, können Spreads weiter ausfallen; möglicherweise wird auch die automatische Ausführung verringert oder deaktiviert.
2) Marginanforderungen
Der Devisenhandel wird auf Margin-Basis durchgeführt, wodurch Anleger mit relativ geringen Margin-Hinterlegungen große Summen auf dem Devisenmarkt bewegen können.
- Für die ersten hinterlegten EUR 50.000 (oder Gleichwertigem) gelten die First EUR 50.000-Sätze
- Für alle darüber hinaus hinterlegten Summen gelten die üblichen Sätze
3) Automatische Orderausführung
Devisengeschäfte mit großen Währungspaaren können automatisch ausgeführt werden, solange sie unterhalb der Grenzen für die automatische Ausführung bleiben. Automatische Orderausführungen werden ohne Intervention durch die Bank automatisch angenommen. Eine Order, die über der Grenze für die automatische Ausführung liegt oder während volatiler Märkte durchgeführt werden soll, muss zunächst von einem Händler genehmigt werden, was normalerweise nicht mehr als ein paar Sekunden dauert.
4) Handel mit Kursbändern
Bei Orders unterhalb der oben erläuterten Grenzen für die automatische Orderausführung gelten Kursbänder. Diese Regelung sorgt für den bestmöglichen Ziel-Spread für das gehandelte Volumen und beseitigt unnötige Verzögerungen und manuelle Eingriffe. Je kleiner die Order ist, desto enger fällt der Spread aus. Jedes Mal, wenn jemand handelt, beginnt eine Reload-Phase. Wenn andere Investoren während dieser Phase weiter handeln, kann ihr kumuliertes Handelsvolumen zum Verrutschen eines Kursbandes führen. Das Verrutschen eines Kursbandes führt automatisch zu einem Spread, der dem kumulierten Handelsvolumen während der Reload-Phase entspricht. Nach dem Ende einer Reload-Phase kehren die Kursbänder wieder zu ihrem Ausgangspunkt zurück. Der SaxoTrader zeigt immer die für das Handelskonto eines Investors geltenden Ziel-Spreads und Handelsvolumina an.
5) Ticket-Gebühren für kleine Orders
Für FX-Orders, die unterhalb der festgelegten Ticket-Gebührenschwelle ausgeführt werden sollen, wird wegen des administrativen Aufwands eine geringe Ticket-Gebühr von USD 10 fällig.
Diese Ticket-Gebühren werden bei Saxo MiniTrader-Konten nicht erhoben.
6) Stop-Orders
Bei allen „No Slip“-Stop-Orders (garantierte Orders bis zu einer vom Investor definierten Grenze) für große Währungspaare besteht ein Mindestabstand zum aktuellen Marktpreis. Stop- und Trailing-Stop-Orders (dynamische Stop-Orders) für die unten genannten Währungspaare müssen deshalb mit dem in der folgenden Tabelle angegebenen Mindestabstand zum Marktpreis erteilt werden:
| Währungspaar |
Mindestabstand und maximaler Gap (in PIPs) |
|
|
| AUDUSD |
15 |
| EURJPY |
20 |
| EURUSD |
20 |
| EURCHF |
20 |
| EURGBP |
15 |
| GBPCHF |
25 |
| GBPJPY |
50 |
| GBPUSD |
25 |
| NZDUSD |
20 |
| USDCAD |
20 |
| USDCHF |
20 |
| USDJPY |
20 |
Orders, die nicht weiter vom Marktpreis platziert werden als oben angegeben, werden automatisch zurückgewiesen. Das gilt sowohl für „No Slip“-Stop-Orders als auch für Trailing-Stop-Orders.
Was ist eine „No Slip“-Stop-Order?
Bei allen großen Währungspaaren versucht die Saxo Bank bis zu einer Ordergröße von drei Millionen in der Basiswährung, Stop-Orders zu dem Preisniveau auszuführen, dass der Investor gesetzt hat – es sei denn, der Währungspaar-Gap (Unterschied zwischen Eröffnungskurs des aktuellen Börsentages und Schlusskurs des Börsenvortages) ist größer als der für dieses Währungspaar vorgegebene Maximal-Gap-Wert. Die Maximal-Gap-Werte für jedes Währungspaar entsprechen den Mindestdistanzwerten in der obigen Tabelle.
Minimale Ordergrößen
Orders können erst ab einer minimalen Ordergröße ausgeführt werden:
| Basiswährung |
Minimale Ordergröße |
|
|
| XAU |
50 Oz. |
| XAG |
100 Oz. |
| JPY |
100,000 |
| DKK, NOK, SEK, CZK, HUF, PLN, HKD, ZAR |
10,000 |
| Alle anderen Währungen |
1,000 |
Für gewisse Devisenpaare kann die Minimale Ordergrösse auch höher sein.
Geld-Brief-Spannen und Konditionen für FX-Optionen
Unsere Geld-Brief-Spannen und Konditionen für den Handel von FX-Optionen finden Sie hier:
Geld-Brief-Spannen und Konditionen für FX-Optionen
Margin-Aufrufe (Margin Calls)
Erbrachte Margin-Leistungen müssen stets in voller Höhe auf dem Handelskonto des Anlegers verbleiben. Sollte ein Handelskonto eine geringere Deckung aufweisen, erhält der Kunde einen sogenannten Margin Call oder Margin-Aufruf, der ihn auffordert, entweder die Positionen durch zusätzliche Einlagen abzusichern oder Positionen zu schließen. Diese Benachrichtigung erfolgt im Allgemeinen über die Handelsplattform und per E-Mail. Sollten Anleger dieser Aufforderung nicht nachkommen, behält sich die Saxo Bank das Recht vor, Positionen im Namen des Kunden glattzustellen.
Handelszeiten für Devisengeschäfte
Die Saxo Bank steht für den Devisenhandel zur Verfügung:
- von Montag, 05:00 Uhr Sydney-Ortszeit (momentan Sonntag, 19:00 Uhr GMZ)
- bis Freitag, 17:00 Uhr New Yorker Ortszeit (momentan Freitag, 21:00 Uhr GMZ)
Devisen-Kassamarkt-Positionen, die über ihre Fälligkeit hinaus gehalten werden, und Zinsen für schwebende Erlöse/Verluste
Offene FX-Kassamarkt-Positionen am Ende eines Handelstages werden über ein Tom-/Next-Geschäft auf neue Valuta gerollt; im Rahmen der Prolongation durch Tom/Next-Geschäfte werden Swapstellen belastet oder gutgeschrieben. Die entsprechenden Swap-Stellen werden auf Basis der laufenden Swap-Quotierung einer Tier 1-Bank berechnet, zuzüglich einer Marge von umgerechnet +/- 0,25 % des aktuellen Overnight-Marktzinssatzes sowie einer Zinsmarge von umgerechnet +/- 0,75 % auf schwebende Positionsgewinne bzw. –verluste, berechnet auf der Grundlage der gleichen Zinsquotierung.
Hier findet sie eine detailliertere Erläuterung des T/N-Rollover-Prozedere.